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NewsLetter Oktober 2003, VersandDatum 16.10.03
NewsLetter der Stadtarchäologie Passau

Sehr geehrte Damen und Herren,
die Stadtarchäologie Passau möchte Sie auf folgende Themen hinweisen:

  • 1. Sonderausstellung: "VARUSSCHLACHT - Eine Legende wird ausgegraben"

  • 2. Sonderausstellung: Die Sammlung Thun

  • 3. Begleitbücher zu den Sonderausstellungen

  • 4. Aktuelle Ausgrabungsbilder. Spuren der röm. Zivilsiedlung

  • 5. Spindelkunst & Weberei auf der Veste Oberhaus

  • 6. Unser Internettipp - Krieg und Gesellschaft in der Neuzeit

  • 7. Down-Syndrom an 2500 Jahre altem Skelett

  • 8. HAMMAMET, ZUR ZEIT DER RÖMER. TV-Tipp

  • 9. Das Schlachtfeld von Kalkriese: ZDF-Video



  • 1. Sonderausstellung: "VARUSSCHLACHT - Eine Legende wird ausgegraben"

  • Cherusker überfallen in Guerillamanier römische Legionen in Teutoburger Wald und besiegen Publius Quinctillius Varus und seine Armee. 20 000 Mann werden erschlagen. Varus sollte auch im Jahre 9 n. Chr., wie in den vorhergehenden Jahren, in Germanien die Vorbereitung für die Überführung des Landes in eine römische Provinz vorantreiben. Seine wichtigsten Aufgaben waren das Schlichten innergermanischer Streitigkeiten und die Einführung des römischen Rechts- und Tributsystems. Die sich anbahnende Unterdrückung führte zum Konflikt mit den Cheruskern unter ihrem Anführer Arminius. Es kam zur Schlacht, die wie keine andere der römischen Antike in die deutsche Geschichte einging. Drei Tage lang dauerte das Gemetzel. Am Schluss war der Nimbus der Unbesiegbarkeit der Römer für immer verloren und die Germanischen Völker errangen durch Arminius die Freiheit.
    Sonderausstellung: bis zum 30.11.2003

    Bildmaterial finden Sie auf der Internetseite der Stadtarchäologie Passau www.stadtarchaeologie.de .

  • 2. Sonderausstellung: "Die Sammlung Thun"

  • Während seiner Zeit als Fürstbischof von Gurk (1741 - 1762) und bei seinen Romaufenthalten trug Josef Maria Thun, als kulturell hochgebildeter und interessierter Mann, eine Sammlung von Antiken zusammen. Erhalten sind vor allen Dingen Bronzestatuetten der römischen Kaiserzeit. Im Zuge der Säkularisation im Jahre 1803 gelangte die Sammlung nach München. Mit der Sonderausstellung kommen die Antiken der Sammlung Thun erstmals nach 200 Jahren, zum zweihundertsten Jahrestag der Säkularisation, nach Passau zurück.
    Sonderausstellung: bis zum 30.11.2003

    Bildmaterial finden Sie auf der Internetseite der Stadtarchäologie Passau www.stadtarchaeologie.de .


  • 3. Begleitbücher zu den Sonderausstellungen

  • "VARUSSCHLACHT"
    Eine Einführung in die archäologischen Arbeiten und ihre Ergebnisse: Themen zum geschichtlichen Hintergrund, geographische Lage von Kalkriese, Fotos von Funden und die Ergebnisse von Prospektion und Grabung. Die vorliegende 2. Auflage wurde grundlegend überarbeitet und aktualisiert. 112 Seiten mit 134 vorwiegend farbigen Abbildungen.

    Die Sammlung Thun
    In der Sonderausstellung "Die Sammlung Thun" präsentieren die Staatlichen Antikensammlungen München archäologische Funde der Sammlung des Passauer Fürstbischofs Josef Maria Thun und Hohenstein (1713 - 1763) im Passauer Römermuseum. Ausstellung und Katalog wurden eigens für diesen Anlaß bei einer Auflage von 400 Stück konzipiert.

    Mehr: InternetShop






  • 4. Aktuelle Ausgrabungsbilder. Spuren der röm. Zivilsiedlung

  • Reste einer um 250 nach Christus durch die Alamannen zerstörten Zivilsiedlung konnten in der Johann-Bergler-Str. lokalisiert werden. Vor ca. 1750 Jahren fiel dieses röm. Lagerdorf durch die kriegerischen Auseinandersetzungen dem Feuer und der Zerstörung anheim. Durch die derzeit laufende Ausgrabung in der Innstadt konnten jedoch noch Spuren der Siedlung dokumentiert werden. Wir haben für Sie einige Bilder der archäologischen Untersuchung zusammengestellt.


    Ausgrabungsbilder





  • 5. Spindelkunst & Weberei auf der Veste Oberhaus

  • 2. November, So. 13-18 Uhr.
    Rund um Schafwolle und Flachsgarn. Wir laden Sie ein zum Spinnen, Weben, Filzen.
    Oberhausmuseum Passau









  • 6. Unser Internettipp

  • TippKrieg und Gesellschaft in der Neuzeit
    Der zum 1. Januar 1999 in Tübingen eingerichtete Sonderforschungsbereich führt zwei aktuelle Diskussionsstränge in der Forschung zusammen: Da ist zum einen die seit gut zwei Jahrzehnten, seit Beginn der neunziger Jahre wieder ins Zentrum des Interesses gerückte Geschichte des Krieges in den Geistes- und Kulturwissenschaften. Zum anderen wird diskutiert, einen wissenssoziologisch fundierten Erfahrungsbegriff als kulturwissenschaftliche Leitkategorie zu etablieren.
    Eberhard-Karls-Universität Tübingen





  • 7. Down-Syndrom an 2500 Jahre altem Skelett

  • Tipp Der früheste Nachweis des Down-Syndroms (Mongolismus) gelang den Tübinger Humanbiologen Alfred Czarnetzki, Nikolaus Blin und Carsten M. Pusch. Sie haben die typischen Symptome der Krankheit am Skelett einer Frau nachgewiesen, die vor rund 2550 Jahren im Alter von 18 bis 20 Jahren verstorben war.
    www.archaeologie-online.de







  • 8. HAMMAMET, ZUR ZEIT DER RÖMER. TV-Tipp

  • Tipp Dokumentation · 50 MIN, Samstag 18.10. um 20.40 Uhr
    Eine Gruppe von Wissenschaftlern aus Tunesien, Frankreich, Italien und Japan erforscht die größte Grabanlage aus römischer Zeit, die je in Afrika gefunden wurde. Die Archäologen versuchen herauszufinden, wie die Menschen vor mehr als 1.500 Jahren dem Tod gegenüberstanden und mit ihren Verstorbenen umgingen.
    Dokumentation, Frankreich 2003, ARTE F, Erstausstrahlung Von: Serge Viallet
    ARTE





  • 9. Das Schlachtfeld von Kalkriese: ZDF-Video

  • Tipp ZDF Videos zur Varusschlacht
    Erst sechs Jahre nach der Varusschlacht wagte sich der römische Feldherr Germanicus wieder in die Nähe des Teutoburger Waldes. Er hatte den Auftrag, nach den sterblichen Überresten der Legionen zu suchen. Germanicus sollte die römische Schmach und Schande für alle Zeiten begraben, Knochen für Knochen, Schädel für Schädel. Der römische Historiker Cassius Dio beschrieb, was der Suchtrupp voller Entsetzen vorfand.
    ZDF Videos







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    Impressum: Dr. Jörg-Peter Niemeier, Stadtarchäologie Passau, Rathausplatz 2, 94032 Passau.
    Technische und graphische Umsetzung: Josef Schwan, Stadtarchaeologie.

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